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KONZERT
Freitag, 24. November 2017, 20 Uhr
Frangenheim/Zoepf Duo
Alexander Frangenheim (Kontrabass),
Joachim Zoepf (Saxofone/Bassklarinette)



Alexander Frangenheims Wurzeln sind in der klassischen Musik zu finden,
während die von Joachim Zoepf in der afroamerikanischen Musik liegen.
Beide Musiker verfügen über einen unverkennbaren persönlichen Stil und
ein weitreichendes Spektrum an instrumentalen Ausdrucksmöglichkeiten.
Beide Musiker lernten sich bei der Zusammenarbeit mit Günter
Christmann kennen und entwickeln seit zwei Jahren ihre eigene Duo
Musik. Weitreichende Erfahrungen sowohl in der Zusammenarbeit mit
verschiedenen Musikerinnen und Musikern der freien Improvisationsszene,
als auch die Auseinandersetzung und Kooperation mit anderen
Kunstrichtungen gewährleisten spannungs- und abwechslungsreiche
Konzerte auf höchstem musikalischen Niveau.

Alexander Frangenheim, geboren in Wuppertal, studierte Bildhauerei an
der Akademie der bildenden Künste in Stuttgart und zugleich klassischen
Kontrabass mit Reinald Schwarz, Solist der Stuttgarter Philharmoniker.
Nachdem er Günter Christmann in den frühen 90er Jahren getroffen hat,
bot ein Stipendium die Möglichkeit nach London zu gehen, wo er u.a. mit
Musikern wie John Russell, Chris Burn, John Butcher zusammenarbeitete.
In Stuttgart lehrte er zehn Jahre an der Akademie der bildenden Kunste
experimentelle Musik. Seit seiner Übersiedlung nach Berlin 2005 hat er
dreizehn CDs aufgenommen, schuf die Musik für den Experimentalfilm
„Lupinen löschen“ von Sabine Schöbel, der auf der Berlinale 2007 gezeigt
wurde, und begann mit analoger Elektronik auf dem akustischen
Kontrabass zu arbeiten.

Joachim Zoepf – geboren in Düsseldorf, begann als Neunjähriger
klassisches Klavier zu lernen und ab 1976 mit dem Saxophonunterricht,
1979 Musikstudium zunächst in Wien und dann in Köln. Seit 1983 ist er
freiberuflich als Musiker und Musikpädagoge tätig. Er wirkte in den
unterschiedlichsten Jazz Formationen (u.a. Kölner Saxophon Mafia) oder
Formationen der Neuen Musik mit. Seit 1990 entwickelte er seine eigene
Spielweise in der Improvisierten Neuen Musik und arbeitet mit zahlreichen
Musiker/-innen zusammen. Er zeichnet zudem für zahlreiche Produktionen
und Veröffentlichungen verantwortlich. Neben seiner künstlerischen
Tätigkeit engagierte Joachim Zoepf sich kulturpolitisch und als
Veranstalter. Er arbeitete in der Initiative Kölner Jazzhaus und im
Initiativkreis Freie Musik in Köln mit und war Gründungsmitglied der
Arbeitsgemeinschaft Improvisierte Musik. 1999 hob er das Label
Improvisers Series als Sublabel der NUR/NICHT/NUR-Kunst- und
Musikproduktion aus der Taufe. 2000 war er Mitorganisator des
Symposium Improvisierte Musik, von 2003 - 2006 veranstaltete er die Reihe Leitkultur.