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SPECIAL: GESPRÄCHSKONZERTE MIT CHRISTOPH IRMER
Improvisation: Musizieren – Besprechen

Sonntag, 23. Juni 2019, Matinee 12 Uhr
Gesprächskonzert mit Christoph Irmer
Gast: Christoph Schiller (Basel), Spinett


Foto©Urs Schmid

Die Sonntagsmatinee-Reihe der „Gesprächskonzerte“ im ORT geht in die dritte Runde. Dieses Mal trifft Gastgeber Christoph Irmer auf den in Basel lebenden Musiker Christoph Schiller und sein für die Improvisationsmusik ungewöhnliches Instrument: das Spinett. Vielleicht eignet sich diese kleine Bauform des Cembalos aber sogar ganz besonders zur Erforschung sowohl improvisatorischer als auch kompositorischer Modelle, denn es stammt aus einer Zeit um 1500, als ein großer Teil der Bühnenmusik noch improvisierend vorgetragen wurde. Christoph Schiller verfolgt als frei improvisierender Musiker klare Gesten des Ausdrucks. Bevor er Musik studierte, widmete er sich der Bildenden Kunst, dann dem Klavier. Das Spinett hat er in all seinen klanglichen Facetten erforscht. Wie klingen Pausen, die Stille, die Ruhe? Welche Bedeutung hat die Wahrnehmung in der improvisierten und in der komponierten Musik? Was können wir unter Resonanz verstehen? Fragen dieser Art beschäftigen Christoph Schiller seit vielen Jahren und bieten Anlass zum Gespräch. Vor dem Gespräch wird sich Christoph Schiller zunächst mit einem Solo vorstellen; den Abschluss des Vormittags bildet wie stets ein Duo mit Christoph Irmer (Violine).




Sonntag, 19. Mai 2019, Matinee 12 Uhr
Gesprächskonzert mit Christoph Irmer
Gast: Vlatko Kucan (Klarinetten, Saxofone)


Fotos: privat

Zur zweiten Veranstaltung der neuen Sonntagsmatinee-Reihe im ORT hat Gastgeber Christoph Irmer den Musiker, Improvisator, Komponisten und Musiktherapeuten Vlatko Kucan eingeladen. Er wird sich zunächst musikalisch mit einem Solo vorstellen (Klarinetten, Saxofone). Den Abschluss des Vormittags bildet ein gemeinsames Duo mit Christoph Irmer (Violine). Dazwischen tauschen sich beide im Gespräch über ihre Musik und ihr Verständnis von Improvisation aus.

Vlatko Kucan wurde 1963 in Sarajewo, Ex-Jugoslawien, geboren und studierte Popularmusik, Jazz und Musiktherapie an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Ein weiterer Schwerpunkt neben seiner musikalischen Arbeit im Jazz, Improvisation und zeitgenössischer Musik sind Kollaborationen im Bereich Theater und Literatur. Unter anderem arbeitete er mit Regisseuren wie Karin Beier, Michael Bogdanov, Herbert Fritsch und Robert Wilson und den Musikern Tom Waits, Lester Bowie und Giora Feidman. Seine Arbeiten zu Literatur und Musik brachten ihn zusammen mit Schauspielern wie u.a. Christian Brückner, Hannelore Elsner, Corinna Harfouch, Susanne Lothar, Christian Redl, Hanna Schygulla, Otto Sander, Ulrich Tukur und Ulrich Wildgruber und Autoren wie Peter Handke, Siri Hustvedt, Hellmuth Karasek und Siegfried Lenz.




Sonntag, 24. März 2019, Matinee 12 Uhr
Gesprächskonzert mit Christoph Irmer
Gast: Franziska Schroeder, Belfast (Saxofon)


Fotos: privat

Bei der ersten Veranstaltung der neuen Sonntagsmatinee-Reihe im ORT wird sich die Saxofonistin Franziska Schroeder aus Irland zunächst mit einem Solo vorstellen. Im zweiten Teil folgt ein Gespräch mit dem Wuppertaler Violinisten Christoph Irmer über ihre Musik und ihr Verständnis von Improvisation. Den Abschluss wird ein gemeinsames Duo bilden.

Franziska Schroeder studierte Saxofon, Performance,Theorie und Musikwissenschaft am Tasmanian Conservatorium of Music in Australien. Sie arbeitet heute als Dozentin am Sonic Arts Research Centre der Queen’s University Belfast und unterrichtet in den Fächern Improvisation, Performance, Theorie und Klangkunst. Ihre Dissertation (PhD) beendete sie an der University of Edinburgh im Jahr 2006.

Im Gespräch wird es um die vielen Einflüsse gehen, die eine Improvisatorin in ihrer Performance zu berücksichtigen versucht.