Foto © Katja Mahall
Alexander Schlippenbach (Piano)
Oli Steidle (Schlagzeug)
Henrik Walsdorff (Altsaxofon)
Rudi Mahall (Bassklarinette)
Jan Roder (Bass)
Alexander von Schlippenbach schrieb einst anerkennend über SoKo Steidle: „Sie spielen zusammen wie die Teufel und swingen wie Motherfucker.“ Zum 20-jährigen Jubiläum der Band erschien 2022 das Album „The Art of the Duo“, auf dem Altmeister von Schlippenbach am Piano als Gast dabei ist – und so auch beim Konzert der SoKo im ORT. 2024 erhielt Alexander von Schlippenbach (geb. 1938 in Berlin), den Deutschen Jazzpreises für sein Lebenswerk. In der Begründung heißt es:
„Alexander von Schlippenbach: Free Jazz-Pionier und eine Legende in der deutschen Jazzszene, ist eine Schlüsselfigur in der Musik, die Freiheit verkörpert. Schlippenbachs Werk bewegt sich dabei gekonnt zwischen rigorosem Individualismus und uneingeschränktem kollektivem Geist, zwischen intellektueller Architektur und bedingungsloser Hingabe an den Spielprozess. Sein Wirken reicht von Solos über Duos mit Aki Takase bis hin zu größeren Formationen, wobei er stets Individualismus und kollektiven Geist vereint. Seine Fähigkeit, sowohl am Klavier als auch im Orchester innere Klangvorstellungen auszudrücken, zeigt seine bemerkenswerte Vielseitigkeit und sein tiefes musikalisches Verständnis.“
Ein gänzlich eigenwilliger und zeitloser Sound zeichnet die SoKo Steidle aus.
Der Namensgeber des Quartetts und Preisträger des deutschen Jazzpreises 2022 in der Kategorie „Drummer des Jahres“, Oliver Steidle, zählt schon seit geraumer Zeit zu den angesagtesten, versiertesten und zukunftsweisenden Musikern der europäischen Avantgarde. Gleiches gilt für Rudi Mahall, Henrik Walsdorff und Jan Roder. Im Kollektiv ausgezeichneter Musiker entstehen enorm vielseitige und stimmungsvolle Klangkreationen, die von rivalisierender Konkurrenz bis hin zu harmonischem Zusammenspiel reichen.
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