Werke für Viola d’amore
Foto © Rebecca ter Braak
An diesem Abend steht mit der Viola d’Amore ein wunderbares Instrument im Zentrum, dessen schillernder Klang seit Jahrhunderten fasziniert. Gleich fünf brandneue Werke der zeitgenössischen Komponistinnen und Komponisten Lydia Balz, Sara Cubarsi, Dariya Maminova, Daniel Verasson und Tamon Yashima loten die klanglichen Möglichkeiten der Viola d’amore aus und zeigen, wie modern dieses historische Instrument klingen kann. Die Kompositionen entstanden in engem Austausch mit der Interpretin Annegret Mayer-Lindenberg und nähern sich dem Instrument aus ganz verschiedenen Perspektiven. Sie zeigen die Viola d’amore als wandlungsfähiges Instrument voller feiner Resonanzen, ungewöhnlicher Klangfarben und neuer Ausdrucksmöglichkeiten. Charakteristisch für die Viola d’amore sind ihre Resonanzsaiten, die dem Klang eine schwebende, fast geheimnisvolle Tiefe verleihen. Hinzu kommen unterschiedliche Stimmungen und eine besondere Bauweise, die ein außergewöhnlich farbenreiches Klangspektrum eröffnen.
Annegret Mayer-Lindenberg studierte Musik mit Hauptfach Bratsche in den Niederlanden und vertiefte ihre musikalische Ausbildung mit dem postgraduellen Studiengang „Zeitgenössische Kammermusik“ am Konservatorium Gent/Belgien. Ihr besonderes Interesse gilt der zeitgenössischen Musik und der Zusammenarbeit mit Komponist*innen sowie der historisch informierten Aufführungspraxis. Sie ist zudem gelernte Geigenbauerin und führt in Köln zusammen mit Benjamin Grießhaber die Werkstatt Grießhaber & Mayer-Lindenberg Geigenbau.
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